Tauchen ist etwas wunderschönes. Unter Wasser vergisst man die Zeit und man genießt die Stille, nur unterbrochen von dem eigenen blubberndem Atemgeräusch. Deshalb wollten wir auf Martinique endlich mal wieder tauchen gehen. Zum Glück sind meine Eltern ja mit an Bord und so war für das Herzkind heute ein Oma – Opa Tag angesagt. Darüber waren alle Beteiligten sehr glücklich.

Wir konnten direkt vom Schiff, zu Fuß, zu unserem kleinen Tauchboot laufen, das auf uns wartete. Dort war auch schon das komplette Tauchequipment vorbereitet, so dass wir uns nur noch auf das Boot setzen mussten und die Überfahrt genießen konnten. Es ging zu einer kleinen vorgelagerten Insel.

Da unser letzter Tauchgang drei Jahre her ist, waren wir ein bisschen aufgeregt, ob wir denn noch klar kommen würden. Aber so ein bisschen ist es doch wie Fahrradfahren, so schnell verlernt man es nicht.
Der erste Tauchspot lag in ca. 15 m Tiefe, also ideal, um erst einmal mit sich und der Tauchtechnik parat zu kommen. Sobald man mit dem Kopf unter Wasser ist, befindet man sich in einer völlig anderen Welt. Uns begrüßte direkt ein kleiner Igelfisch und ich wusste sofort, warum ich das tauchen so liebe. Man kann die Welt „oben“ komplett abschalten und ist ganz eins mit sich und der Unterwasserwelt. Einfach wunderschön. Wir haben tolle Korallen in allen möglichen Formen und Farben gesehen und ein paar Netzmuränen, Fadenschnecken und andere schöne kleine Fische beobachtet. Es gab auch einige Rotfeuerfische, die uns der Tauchlehrer als seine Lieblingsspeise empfahl….lieber nicht!
Obwohl die Wassertemperatur 27 Grad beträgt, lag ich nach 45 min Tauchzeit Zähne klappernd mit meinem Herzmann auf dem Sonnendeck und wir ließen uns von der Sonne und einem schwarzen Kaffee wieder auftauen.
Der zweite Tauchgang war ähnlich, aber noch entspannter, an dem auch ein zusätzlicher Shortie für mich nicht unerheblichen Anteil hatte. Tauchen ist wie eine Meditation. Schwerelos durch das Wasser zu schweben, ist einfach großartig.
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