Bonaire – der karibische Traum

Während einem entspannten Seetag geht es weiter in Richtung ABC-Inseln, den niederländischen Antillen. ABC steht für Aruba, Bonaire und Curacao. Das waren früher mal niederländische Kolonien, die jetzt autonom sind. Deshalb wird hier noch holländisch gesprochen, aber die Amtssprache ist Englisch.

Unsere erste Station ist Bonaire. Beim ersten Blick nach draußen, schauen wir direkt auf eine kleine vorgelagerte Insel…. Klein-Bonaire… das ist unser heutiges auserkorenes Ziel.

Bonaire begrüßt uns mit karibischen Rythmen, bunten Häusern und kristallklarem Wasser. Das ist ein ziemlicher Kontrast zu den vorherigen Städten. Alles ist super gepflegt, sauber und bunt.

Auch hier finden wir ganz schnell den Stand an dem man die Tickets für die Überfahrt kaufen kann. Mit einem kleinen Katamaran fahren wir zuerst den Eden und Coco Beach an, wo Leute auf und absteigen, und dann gehts weiter zum No Name Beach nach Klein-Bonaire. Das ist eine komplett unbewohnte Insel ohne Infrastruktur. Es gibt keine Liegen, Sonnenschirme oder Restaurants. Aber, oder gerade deswegen, es ist unglaublich schön. Das Meer schimmert in allen möglichen blau und türkis Tönen und der Sand ist strahlend weiß.

In Bonaire ist es unter Strafe gestellt, Korallen auszuführen. Und somit gibt es hier so viele davon, dass unser Herzkind große Bauten damit errichten kann.

Bonaire ist ein Tauch- und Schnorchelparadies. Am Strand über der ganzen Insel verteilt, liegen große gelbe Steine, die die Einstiege für Tauchspots markieren. Die „Yellowstones“ gibt es sogar als Souvenir zu kaufen.

Auch auf Klein-Bonaire kann man hervorragend Schnorcheln. Natürlich auch tauchen, aber das steht bei uns heute nicht auf dem Programm. Die Insel ist umsäumt von einer schönen Korallen-Steilwand. Auch hier ist der Einstieg markiert, allerdings mit einem gelben Stab und man kann sich an der Riffkante mit der leichten Strömung treiben lassen. Wir sehen fast mehr bunte Fische, als bei unserem letzten Tauchgang und auch die Korallen sind sehr hübsch. Plötzlich erwischt mich irgendein Nesseltier, ob Qualle oder spanischer Tänzer weiß ich nicht, jedenfalls sehr unangenehm. Deshalb genießen wir die Insel jetzt vom Strand aus. Diese Farben hier sind wirklich außergewöhnlich.

Da es aber ohne Schatten recht schnell anstrengend wird, denn es gibt auch keine Bäume, entscheiden wir uns für die Rückfahrt. Hin- und Rückfahrt kostet hier 20$ pro Person, unser Herzkind ist frei. Man kann auch ein kombiniertes Ticket kaufen und alle drei Strände im Wechsel damit besuchen. Da Coco und Edenbeach Schirme, Liegen und Restaurants hat, macht es schon Sinn.

Wir entscheiden uns aber dafür, am Nachmittag Kralendijk zu erkunden. Wie schon anfangs erwähnt, sind die Häuser hier hübsch bunt. Es gibt ein paar kleine Lädchen und ein paar nette Cafés und einen kleinen Markt mit buntem Kunsthandwerk. Mehr entdecken wir aber in der kurzen Zeit nicht. Denn schon wieder heißt es: weiter geht’s. Und auf morgen bin ich extrem gespannt. Ich verrate schon mal soviel, es geht um wundervolle Geschöpfe….

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