So ein Seetag ist einfach herrlich. Man kann ausschlafen, sich mit einem Kaffee aus der kabineneigenen Nespressomaschine auf dem Balkon setzen, ausgiebig frühstücken und endlich mal das Schiff genießen und die letzten Ecken erkunden, die man tatsächlich nach 14 Tagen noch nie gesehen hat!
An einem Seetag ist es tatsächlich recht voll auf dem Schiff. Wenn man spät dran ist, bekommt man kaum eine Liege am Pool, aber irgendwie haben wir es dann doch noch geschafft – natürlich in der Sonne. Aber egal, wenn es zu heiß wird, gehen wir halt schwimmen im Pool oder etwas essen.

Apropos essen … das kann man auf der „Mein Schiff“ einfach super. Es ist alles da, was man braucht. Und obwohl man meint, da kann man nur zunehmen, habe ich doch tatsächlich abgenommen. Denn es gibt herrlich viel Obst und Gemüse. Und am Buffet eine Wokstation, an der man sich alle Zutaten aussuchen kann, die dann frisch zubereitet werden. Und selbst das fünf Gänge Menü am Abend ist super bekömmlich. „Ganz schön gesund“ heißt z. B. ein Menü. Und auch das muss man nicht komplett nehmen wie es ist, sondern man kann jeden einzelnen Gang von den insgesamt 4 Menüvorschläge untereinander mischen.


Wem das zu viel ist, der kann auch am Buffet essen gehen. Außerdem gibt es noch spezielle Restaurants, wie Steakhouse oder Sushi, bei denen man zuzahlen muss. Da waren wir aber nie, denn wir waren sehr zufrieden und rundum versorgt, mit dem, was inklusive war.

Seitdem wir zu Hause sind, fragen uns viele, ob es nicht sehr voll ist, auf so einem Schiff. Bei der „Mein Schiff 3“ sind es 2500 Passagiere. Und an einem Seetag sind auch logischerweise alle an Bord, aber ich muss sagen, es verteilt sich doch ganz gut. Wir haben uns nie unwohl gefühlt.

Fazit unserer Kreuzfahrt ist, wir werden es (hoffentlich) wieder tun (können).