Erste Station Southhampton

Heute sind wir in England angekommen. Und wie sich das für Großbritannien gehört, ist es hier neblig und nieselig und ar……kalt.

Southhampton war damals der Abfahrtshafen der Titanic. Deshalb gibt es hier in der Stadt ein Museum darüber, welches sehr interessant sein soll.

Wir hatten für heute aber im Vorfeld einen Ausflug nach Stonehenge gebucht, da eine eigene Anreise dorthin doch etwas wage ist. Es gibt die Möglichkeit mit dem Zug nach Salisbury zu fahren oder auch mit dem Mietwagen. Auf beides hatten wir keine Lust und deshalb sollte es eine geführte Tour werden. Und da Steine gucken nicht gerade das spannendste ist, was man einem 6jährigen in Aussicht stellt, war es ein Familienausflug extra für Kinder.

Am Bus stand auch schon das Maskottchen Tapsy und begrüßte alle Kinder, und so war das erste Fotomotiv schon direkt im Kasten.

Auf dem Weg nach Stonehenge ging es durch den New Forrest, einem Naturschutzgebiet in dem die Tiere frei laufen dürfen. Frei heißt natürlich auch auf den Straßen und so dauerte es nicht lange bis die ersten Esel unseren Weg kreuzten und der Bus stoppen musste.

Für die Kinder war es toll, denn sie durften laut rufen, wenn sie ein Tier gesichtet haben. Da wir aber nicht im Serengetipark sondern in England waren, gab es hier an „wilden Tieren“: Ponys, Pferde, Rinder und Schweine sowie auch graue Eichhörnchen und Dachse. Der Wald ist absolut naturbelassen und so lädt er ein, darin spazieren zu gehen. Aber für uns gehts natürlich weiter nach Stonehenge.

Tja was soll man zu Stonehenge sagen. Nüchtern betrachtet sind es Steine in einem Kreis aufgestellt, mitten in einer grasigen Hügellandschaft. Doris, unser Guide erklärt uns ganz schön, dass das komplette Gebiet etwas mystisches hat, welches bis heute aber immer noch nicht ganz erforscht ist. Und sie eigentlich selber mehr Fragen als Antworten hat.

Jede Menge Hügelgräber befinden sich im gesamten Gebiet verteilt. In den Gräbern hat man Gebeine und Schätze gefunden. Und die „Steine von Stonehenge“ muss man sich eigentlich nur wie die Dekoration auf einer Torte vorstellen.

Faszinierend ist, dass diese Steine vor tausenden von Jahren, aus Wales 400 Kilometer hierher gebracht wurden, zu einer Zeit, in der noch nicht einmal das Rad erfunden war! Und es auch sonst keine Hilfsmittel gab, um die Steine aufzurichten, geschweige denn, einige noch quer oben auf zu legen. Es gibt wohl doch noch so einiges, was wir nicht wissen.

Leider darf man nicht mehr direkt an die Steine. Es gibt einen Rundweg drumherum, was den Vorteil hat, diese ohne Menschen zu fotografieren und einen vielleicht auch davor bewahrt in eine andere Zeit zu reisen 😉

Durchgefroren holen wir uns im Besucherzentrum noch einen Kaffee und heiße Schokolade und einen englischen Cookie, der so groß ist, das er für uns drei reicht. Und schon geht es wieder zurück zum Hafen. Auf dem Weg erzählt Doris den Kindern noch eine kleine Geschichte und so ist der Rückweg sehr kurzweilig.

Am Abend auf der AIDA Sol gibt es ein interessantes Interview mit unserer Frau Kapitän Nicole Langosch. Jawohl, die einzige Kapitänin Deutschlands fährt unser Schiff.

Im Brauhaus (ja, auch das gibt es hier) haben wir einen sehr lustigen Karaoke-Abend, bei dem das ein oder andere Talent gefunden wird, welches bei „The Voice of Ocean“ hier an Bord, mitmachen darf. Wir begnügen uns damit, lauthals mit zu grölen und Spaß zu haben.

Schaut uns da jemand an?

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