Lissabon – quirliges Portugal

Wir fahren mit der AIDA Sol noch im dunkeln auf dem Tejo, dem längsten Fluß der iberischen Halbinsel, unter der Brücke des 25. April, der Schwesternbrücke der Golden Gate Bridge, in Lissabon ein. Die Stadt erwacht langsam und wir sind auch noch ziemlich müde, da es am Abend zuvor wieder mal spät geworden ist. Aber das Geräusch, was die Autos auf der „Gitter“-Brücke erzeugt, wollten wir uns nicht entgehen lassen.

Lissabon ist eine wunderschöne Stadt, mit vielen historischen Bauwerken, die auf jeden Fall eine Reise wert ist. Eine Kreuzfahrt machen, bedeutet eigentlich immer nur eine Stippvisite in der jeweiligen Stadt, um sich danach zu sagen, da muss ich auf jeden Fall noch einmal hin. Und Lissabon gehört definitiv zu so einer Stadt.

Wir haben uns entschieden, den Hop on Hop off Bus zu benutzen, der auch direkt am Ausgang bereit steht. Kostenpunkt 22€ p.E. für den ganzen Tag. Der Bus fährt alle Sehenswürdigkeiten ab und man kann selbst entscheiden, wo man aussteigt, bzw. wieder zusteigt. Eine gute Alternative ist es, die U-Bahn zu benutzen, bei dem Ticketpreis sind die Aufzüge der Stadt inbegriffen. Diese wunderschönen Aufzüge verbinden die Unter- mit den Oberstadt.

Wir fahren bis zum Torre de Belém und genießen die Aussicht auf den Teje bei einem Café con Leche und der leckeren Pastel de Nata, die man in Lissabon gegessen haben sollte.

Dann laufen wir am Flussufer entlang bis zum Denkmal von Heinrich, dem Seefahrer. Hier ist die Stimmung sehr schön, denn ein sehr talentierter Musiker gibt sein Bestes.

Der Bus macht auf dem Rückweg einen großen Schlenker durch die Stadt und über die Kopfhörer erfahren wir noch einiges Interessantes über die einzelnen Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Die Fahrt mit der historischen Tram gehört natürlich auch zum Pflichtprogramm.

Das Auslaufen aus Lissabon ist gekrönt von (wieder einmal) schönsten Wetter und so können wir unsere Stationen des Tages noch einmal von der anderen Seite aus betrachten.

Den Sommer 2018, der von Ostern bis Halloween andauert, werde ich auf jeden Fall nie mehr vergessen.

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