Herrlich! Soviel wie gestern, war ja noch nie auf meiner Seite los. Ich sehe, du hast Zeit! 😉 Und Bock auf lesen. Das freut mich total. Mein Neffe hat mir ja bescheinigt, dass ein Blog schreiben, total oldscool wäre!! Vielen Dank, dass du trotzdem hier bist!
Aber nun geht’s endlich los.
Wir machen eine Kreuzfahrt ab Venedig über Korfu – Bari – Dubrovnik – Zadar und wieder Venedig mit der AIDA Blu.
Nach einem ausgiebigen Frühstück bei Oma und Opa, sind wir viel zu früh auf dem Flughafen. Denn wirklich jeder hat uns im Vorfeld kirre gemacht, dass bei Ferienbeginn auf dem Flughafen und der Autobahn der Teufel los ist. Wider erwarten, ging aber alles ganz problemlos. Uns so trinken wir halt noch einen leckeren Kaffee und schauen den Flugzeugen beim starten und landen zu.

Nach nur einer guten Stunde Flug sind wir auch schon in Venedig gelandet. Und die Aufregung steigt, denn vom Bus aus können wir schon die AIDA entdecken.
Vor einem Kreuzfahrtschiff zu stehen, ist doch immer wieder überwältigend. Und so laufen wir mit hüpfenden Herzen und voller Vorfreude auf die kommenden Tage durch die Gangway zum Schiff.

Da wir recht spät an Bord sind, ist unser Zimmer schon bezugsfertig und wir richten uns ein. Aber wir müssen auch schon direkt zur Seenot-Rettungsübung. Die Rettungsübung ist auf jedem Schiff Pflicht, bevor es losgeht.
Ich empfinde sie als sehr unangenehm, da man sich mit Rettungsweste und Hunderten anderen Passagieren am Sammelpunkt vor den Rettungsboten trifft und dort warten muss, bis wirklich der letzte dann auch endlich mal eintrudelt. Bis dahin stehen wir durchgeschwitzt, dicht an dicht mit wildfremden Menschen auf Deck 5. Als ich mir die Locken meiner Mitreisenden so ganz nah ansehen kann, kommt mir schon mal der ein oder andere Gedanke, wie so etwas wohl in einem Panikfall reibungslos ablaufen soll, wenn NICHT vorher dreimal angekündigt wurde, dass diese Übung stattfindet.
Aber gut … das gehört natürlich zu einer Kreuzfahrt und ist auch wichtig … ist hiermit erledigt.
Und nun zum schönen Teil der Reise.
Wir legen 20:00 Uhr ab und fahren an Venedigs Highlights vorbei auf das weite Meer. Die Abendstimmung, die über der Stadt schwebt, ist wirklich wunderschön. Wir freuen uns jetzt schon auf die nächste Woche, wo wir dann auch die Zeit haben werden, Venedig zu erkunden und ganz nah zu erleben.


Die Welcomeparty auf dem Pooldeck bringt uns gänzlich in Urlaubsstimmung. Und wir tanzen uns ein bisschen warm, da es doch noch etwas frisch ist.
Meine Männer, der Kleine und der Große, brauchen natürlich abends um 22:26 Uhr noch einen Hamburger (nicht, dass es vorher nicht auch schon genug Abendessen gab!) Und dann fallen wir alle in die Betten und lassen uns in den Schlaf schaukeln.