Endlich hat sich die Sonne doch noch erbarmt und macht uns Bella Italia noch mehr bella.
Wir laufen zu Fuß in die Altstadt und schlängeln uns an den zugegebenermaßen netten, aber wirklich sehr vielen Bimmelbahntour – Verkäufern hindurch.
Ich weiß nicht, ob es sich lohnt da mit zu machen, aber die Bimmelbahn fährt nur bis zur Kirche San Nikola und die restliche Stadtbesichtigung erfolgt im Entenmarsch hinter dem Guide her. Nix für uns.
Wir gehen zu Fuß und lassen uns ganz gemütlich durch die Altstadt treiben und genießen die kleinen Gässchen, wo die Wäsche noch in luftiger Höhe trocknet, so wie man es aus Filmen kennt. Herrlich italienisch!

Unsere erste Station ist die Kirche San Nikola. Diese ist für Pilger sehr wichtig, da hier Reliquien vom heiligen Nikolaus zu besichtigen sind. Es ist schon sehr beeindruckend, in einer Kirche zu sitzen, die fast 1000 Jahre alt ist. Die goldene Decke mit Fresken, ist auf jeden Fall wunderschön.
Wir suchen eigentlich die Barca Bassa, die Straße, in der die Frauen der Stadt, frische Nudeln herstellen und zum Verkauf anbieten. Dies scheint aber in der gesamten Stadt nichts besonderes zu sein, da wir viele kleine Kisten vor den Eingängen entdecken, in denen Nudeln in der Sonne trocknen, nur geschützt mit einem Vorhang als Fliegennetz.
Auf unserer Suche nach der besagten Straße, machen wir aber eine noch viel bessere Entdeckung. In einer kleinen Gasse S. Pietro Vecchio laufen wir an einer Bäckerei vorbei, vor dem sehr viele ihre Foccacia auf der Hand essen. Der Laden „Panificio Santa Rita“ selbst, ist brechend voll und man muss sich sogar eine Wartenummer ziehen, da der Ansturm so groß ist. Da die Kunden hauptsächlich Einheimische sind, entschließen wir uns dazu, auch ein Nümmerchen zu ziehen. Und wir werden des langen Wartens entlohnt. So eine leckere und knusprige Foccacia haben wir noch nie gegessen. Für 2,40€ pro Stück haben ein unbeschreibliches Geschmackserlebnis.
Überhaupt ist Italien ein echtes Schlemmerland. Der Espresso in einer kleinen Bar war ausgezeichnet und für einen Euro pro Tasse zu haben. Ganz zu schweigen von der ausgezeichneten Pasta, die man hier essen kann.
Wir freuen uns schon sehr darauf, im Sommer wieder hierher zu kommen. Denn unser italienischer Freund stammt aus dieser Gegend und er und seine Familie nehmen uns dieses Jahr mit in seine Heimat.
Bella Italia – wir sind blitz-verliebt!
Bari ist ziemlich groß. Als wir am Morgen im Hafen angelegt hatten, waren wir schon sehr von ihrem Ausmaß beeindruckt. Im modernen Teil der Stadt soll man auch sehr gut shoppen können. Das haben wir aber nicht mehr gemacht, da unser Herzkind (und wir auch) endlich auch mal das Pooldeck der AIDA nutzen wollten und „Klärchen“ heute nix dagegen hat.
Ach herrlich, so eine Kreuzfahrt 🙂
