Wir nehmen uns im Hafen ein Taxi, welches wir uns spontan mit einer anderen Familie teilen und fahren in die historische Altstadt von Zadar, die auf einer Halbinsel liegt. Auch hier ist man zu Fuß wunderbar unterwegs. Zadar macht einen sehr sauberen Eindruck auf uns. Geschäfte und historische Gebäude liegen hier sehr harmonisch beieinander. Wir entschließen uns spontan den Glockenturm der Kathedrale St. Anastasia zu besteigen. Für kleines Geld (2€ p.P.) haben wir die Stufen auf den 62m hohen Turm, zum Teil schnell und weniger schnell erklommen (rate mal wer, weniger schnell war :-))

Von hier oben haben wir einen wunderschönen Ausblick auf die Skyline der Neustadt und bekommen einen guten Überblick über die Halbinsel. Genau jetzt startet eine Flugshow mit Propellerflugzeugen, die ihr bestes geben und uns da oben um die Nase fliegen, naja fast 😉


Da der Name Glockenturm ja beinhaltet, dass sich dort eine Glocke befindet, sollte man darauf achten, nicht zur vollen Stunde wieder runter zu steigen, so wie wir es getan haben … das war ganz schön laut.

Wir bummeln weiter durch die Stadt und wollen zur Promenade, die seit 2005 neu gestaltet ist, mit der sogenannten Meeresorgel. Das sind Treppenstufen zum Meer hin, die Öffnungen haben, in denen unterirdisch Röhren verlegt wurden, die eine zauberhafte Wassermusik mit mystischem Klang erzeugen. Wir genießen die Stimmung, welche besonders zum Sonnenuntergang viele Menschen anlockt. Denn außerdem gibt es noch eine moderne Skulptur, den „Gruß an die Sonne“. Das sind 300 Glasplatten, die in einem Kreis von etwa 22 Metern Durchmesser angelegt sind. Die unter dem Glas liegenden Solarzellen speichern tagsüber das Sonnenlicht und geben es am Abend als Licht wieder ab. Die Musik der Meereesorgel ist dann für die Farbgebung und die Figuren verantwortlich, die das Licht in die Nacht zaubert. Bis es dunkel wird, können wir leider nicht bleiben, da unsere Aida weiter fahren möchte und es zugegebenermaßen auch schon etwas frisch wird.


Das ist halt leider auch das Dilemma einer Kreuzfahrt. Wir können die Ort immer nur kurz erleben. Auf der anderen Seite tun sich so auch immer mehr Ziele auf, die man noch einmal mit mehr Zeit besuchen möchte.

Wenn du es seltsam findest, warum wir trotz Corona Zeiten eine Kreuzfahrt machen 🙂 lies einfach hier.