Heute ist unser letzter Tag auf Sylt. Es gibt in Wenningstedt einen Sagenwald, den wir unsicher machen wollen. Da es bekanntlich auf Sylt nicht viele Bäume gibt, ist dieser entspannte Spaziergang durch den Wald mal etwas anderes. Es gibt in kurzen Abständen verschiedene, entzückende Kletter- und Spielmöglichkeiten für Kinder. An jeder Station findet man ein kleines Schild mit einer Sagengeschichte, die man lesen bzw. vorlesen kann. Das ist wirklich toll für Kinder, da es hinter jeder Ecke etwas neues zu entdecken gibt. Unser Kind ist glücklich und rast durch den Wald und erfindet an jeder Station eine neue spannende Geschichte.






Es ist wirklich ein Geschenk, Kinder zu haben. Sie zeigen uns auf so wundervolle, leichte Weise, wie träumen geht. Ich bin so dankbar, diese Erfahrung machen zu dürfen. Denn leider ist nicht jedem dieses Glück vergönnt, der es gerne hätte. Natürlich holen Kinder aber auch unsere Schwächen aus uns hervor. Sie treiben uns mit Leichtigkeit in eine unbequeme Ecke und spiegeln uns unsere Themen, die wir selbst noch bearbeiten müssen. Und trotzdem oder gerade deshalb, sind sie unser größtes Glück. Aber ich schweife ab….
Am Nachmittag wollen wir uns mit Bekannten am Strand in Westerland treffen. Da es bis dahin noch etwas Zeit ist, machen wir noch einen kleinen Abstecher nach Keitum. Ein kleines süßes Örtchen an der Wattseite gelegen, mit ausgesprochen hübschen, reetgedeckten Häusern in hügeliger Landschaft. Nicht nur hier, ganz Sylt hat diesen Zauber vom Auenland. Aber in Keitum würde man sich erst recht nicht wundern, wenn einem ein freundlicher Hobbit, im Garten stehend, grüßen würde. Wir lassen unser Auto stehen und machen einen kleinen Spaziergang durch die Straßen und an der Küste entlang. Wir finden das
Altfriesische Haus, welches wir uns auch von innen anschauen. Hier tauchen wir in eine 100erte Jahre alte, vergangene Zeit ein. Fast so, als würde der Kapitän gleich zur Tür herein kommen, um sich ans Fenster zu setzen und die Seemannsgeschichten seiner langen Reisen niederzuschreiben. Die mit Stroh ausgekleideten kuscheligen Schlafkojen (welche übrigens Sitzbetten sind) erinnern uns daran, dass es damals schon die ein oder andere steife Brise gab, die ums Haus gepfiffen ist.



Nun aber auf zum Strand nach Westerland. Die Promenade ist einfach super schön und der Sand ist puderweich. In der Nähe der
Sylter Welle gibt es einen tollen Spielplatz, der zum
Kidsclub „Villa Kunterbunt“ gehört, in dem sich mit vielen Ideen um die lieben Kleinen gekümmert wird. Der ist aber leider auch aus gegebenen Anlass geschlossen.
Bei
Leysieffer in der Friedrichsstraße kann man sehr leckeren Strandwein in der Flasche zu einem fairen Preis kaufen. Lei(y)hgläser gibts auch direkt dazu, so dass wir schön im Strandkorb mit einem feinen Tröpfchen in der Hand und auf der Zunge, das Leben genießen können. So langsam sind wir auch abgehärtet, denn der herumfliegende Sand der sich in unseren Gläsern sammelt, macht uns schon gar nichts mehr aus. Und wir haben einen schönen, fröhlichen Ausklang unseres Urlaubs.
Sylt, wir kommen gerne wieder…
Danke, dass du mitgelesen hast. Es freut mich riesig, wenn es dir gefallen hat. Wenn du Lust hast, folge gerne diesem Blog und du verpasst nicht, wenn ich mal wieder was niederschreibe. Oder schreibe mir gerne hier oder auf Instagram @claudi_fue und erzähle mir, wo du in diesem Jahr Urlaub machst.
Mal sehen, wann unsere Reise durch das Leben weiter geht… auf jeden Fall freue ich mich, wenn du dabei bist. Sei ganz lieb gegrüßt, lass es dir gut gehen und denke immer daran: Du bist wundervoll und einzigartig!
Deine Claudia

Der Text enthält Werbung, aber alles ist selbst bezahlt ☺️
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