Das schreien der Möwen weckt uns um 6:30 Uhr. Es ist taghell. Hier im Norden sind die Tage definitiv länger. Gestern Abend halb elf, fing es gerade mal an zu dämmern. Wir sind auf Sylt. Unsere ersten Ferien in Deutschland fühlen sich jetzt schon sehr schön an.
Und Deutschland ist echt groß. Denn der Weg hierher war mal nicht eben um die Ecke. Da ich nicht gerne lange Auto fahre, haben wir uns den Weg mit einer Zwischenstation verkürzt. Den Elbtunnel durch Hamburg wollten wir noch hinter uns bringen und so haben wir in einem sehr süßen kleinen Hotel in Barmstedt „Altes Pastorat“ übernachtet. Ein absoluter Geheimtipp. Der Garten ist ein Kinderparadies. Eine riesige alte Rotbuche strahlt die nötige Ruhe aus und die Gastgeber sind einfach wundervoll. Als wir am Abend noch unser mitgebrachtes Radler und eine Limonade trinken, stehen wie von Geisterhand drei Gläser auf dem Tisch. Und am Morgen erhalten wir ein liebevolles Frühstück mit selbstgebackenen Brötchen. So kann der Urlaub beginnen.
Um auf Sylt zu kommen, haben wir uns für den Autozug entschieden. In Niebüll ist die Verladestation. Auf jeden Fall macht es Sinn, die Uhrzeit dazu zu buchen. So kommt man auf jeden Fall zu seiner Wunschzeit nach Sylt und muss nicht lange warten.
Das ist echt ein komisches Gefühl im Auto sitzend mit dem Zug zu fahren. Alles wackelt, aber in Null Komma nichts ist man da!


Unsere Ferienwohnung befindet sich direkt in der Innenstadt von Westerland. Von Außen betrachtet befürchteten wir schon das Schlimmste, aber als wir die Wohnung betraten, waren wir direkt verliebt. Eine kleine süße Wohnung mit allem was man braucht, für drei Personen.
Natürlich war unser erster Weg zum Meer. Von der Strandpromenade aus, ist man direkt am weißen Sandstrand mit weißen Strandkörben. Herrlich! Unser Kind hat sich direkt mal alle Taschen randvoll mit Muscheln vollgestopft und war glücklich.



Seeluft macht bekanntlich hungrig und so zog es uns auch ziemlich schnell in ein italienisches Restaurant. Die Pizza und der Wein waren ein Träumchen, hingegen die Rechnung eher ein Alpträumchen! Notiz an uns selbst, auf Sylt nie mehr einfach so in ein Restaurant spazieren.

Ich bin jedesmal begeistert von der interessanten Erzählweise! Weiter so…! Auf die nächsten Geschichten bin ich schon sehr gespannt!
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Dankeschön, das freut mich sehr :-))
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