Seit zwei Tagen haben wir Dauerregen. Tja was können wir machen, außer mit dem Kopf auf den Tisch zu schlagen? Das tolle Schwimmbad „Sylter Welle“ fällt flach, wegen Corona. Was bleibt sind Museen.
In List gibt es das „Naturgewalten“. Hört sich spannend an, also nix wie hin. Und ein bisschen Bildung hat noch keinem geschadet. Hier erfährt man sehr viel über Sylt und seine geologische Entwicklung. Es werden sehr anschaulich die Gezeiten erklärt. Und welche Sturmfluten Sylt schon heimgesucht und sie damit ziemlich gebeutelt haben. Unser sensationslustiges Kind findet das sehr spannend. Es gibt einen Sturmraum in dem wir ordentlich durchgepustet werden.




Und endlich entdecken wir auch die Wanderdünen. Ok, sie sind doch ziemlich imposant 😊

Am nächsten Tag gehts ins
Aquarium in Westerland. Wir versuchen den strategisch günstigsten Parkplatz zu bekommen, um halbwegs trocken das Gebäude zu erreichen. Aber da haben wir mal wieder die Rechnung ohne Corona gemacht. Denn mit 1,50m Abstand zum nächsten Besucher, kann sich so eine Schlange bis weit nach draußen in den Regen schlängeln. Super, wir stehen im Platzregen und ergeben uns unserem Schicksal, denn natürlich habe ich KEINEN Regenschirm mit in den Urlaub genommen. Brauchten wir doch sonst auch noch nie?! Ja gut, ich jammere ein bisschen. Aber im Dauerregen darf man auch mal jammern, oder? Triefend nass stehen wir vor der Kassiererin, die uns erst mal bittet, unsere Anschrift und Telefonnummer aufzuschreiben. Datenschutz war gestern. Oh….Entschuldigung ich schimpfe schon wieder. Aber gut: „wat mutt dat mutt!“ Wir können unsere Jacken in der Garderobe aufhängen. Und endlich geht’s los.


Unser Sohn ist verliebt in den Zackenbarsch und die Unterwasserwelt stimmt uns fröhlich. In einem Tunnel mit Rochen und Haien kommen wir ins staunen und so vergehen auch hier die Stunden wie im Flug.
Der kleine Hunger klopft an und wir entdecken dank
tripadvisor ein entzückendes kleines Lokal am Strand. Es heißt „
Seenot“ aber das einzige was daran erinnert ist das Wetter. Das Essen hingegen ist der absolute Hit. Der vegetarische Burger mit Süßkartoffelpommes ist der Hammer. Und selbst der Pannfisch vom Herzmann kann nicht restlos verspeist werden, da nun mal irgendwann Schluss ist mit der Magengröße. Wirklich sehr zu empfehlen. Bis hin zur Bedienung, die hier super freundlich zu uns ist.
Wenn man auf Sylt essen gehen möchte, sollte man dies vor
16:00 Uhr
erledigt haben. Danach gibt es keine Chance mehr, irgendwo einen Tisch zu bekommen. Bei
Fratuschi.com habe ich gelesen, dass es sinnvoll ist, schon mindestens 4 Wochen bevor man auf die Insel kommt, im Lokal seiner Wahl zu reservieren. Wirklich ein guter Tipp. Eine wunderschöne, liebevolle WebSeite über Sylt ist auf jeden Fall auch
syltfraeulein.de
In unserer Wohnung machen wir es uns gemütlich und spielen noch eine Runde Rummicup und köpfen zum Abschluss des Tages eine Flasche Wein. Und das prasseln des Regens ist nun doch ziemlich gemütlich 😉
Die Verlinkungen sind Werbung, aber ich bekomme dafür nichts. Es ist nur für dich leichter, alles zu finden.
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